Stephan hält die Fahne hoch beim 5. Ibbenbürener Klippenlauf!

Diesmal war Team Laufrausch mit genau einem Läufer (siehe Foto) beim Klippenlauf vertreten. Andere haben sich scheinbar nicht (mehr) getraut, die Härten des Teutoburger Waldes auf sich zu nehmen!?!

Lest hier Stephans ausführlichen Bericht:

“Der Lauf ist, wenn man es genau nimmt, ein Etikettenschwindel! Der Untertitel “Ich bin kein Warmduscher” stimmt nicht, denn das Duschwasser nach dem Lauf war (zum Glück) warm.

Aber der Reihe nach: Mit fünf Laufrauschlern wollten wir uns ursprünglich auf die Fahrt nach Ibbenbüren machen, am Ende bin ich mit meiner Familie alleine gefahren, da Verletzungen, Erkältungen, Trainingsrückstand etc. die Teilnahme der anderen verhinderte. 

Die Familie wurde am Aaseebad in Ibbenbüren abgesetzt (Familienurteil: Absolut zu empfehlen!), von dort sind es nur gute 1.000 Meter bis zum Parkplatz an der Ludwigschule. Die Startnummer gab es dann in der örtlichen Sporthalle, die den Charme der 70er Jahre versprüht, was durch freundliche Menschen an der Nummernausgabe locker wettgemacht wurde. 

Ein bisschen warm machen und um 14:00 Uhr ging es dann los auf die 24,7 km lange Strecke durch den Teutoburger Wald. 500 Höhenmeter standen mir bevor, verteilt auf 9 Klippen. Wer es ein wenig kürzer mag, kann übrigens auch den 12,4 km langen Jedermannlauf wählen. Locker ging es auf der Straße los, bevor nach ca. 2 km der erste Anstieg anstand. Die weiteren Anstiege waren überwiegend moderat, sodass ich bis auf wenige Ausnahmen durchlaufen konnte. Die Abwechslung von Anstiegen, Abstiegen und flachen Passagen durch den Wald ist sehr gelungen und für ordentlich trainierte Berganfänger gut zu schaffen. Die zunehmende Beliebtheit des Laufes zeigt die Tatsache, dass er jedes Jahr schneller ausgebucht ist. 1.000 Teilnehmer dürfen maximal auf die Strecke gehen, bei einem Startgeld von 12,00 Euro für die lange und 10,00 Euro für die kurze Distanz wird auch eine Menge geboten, auch wenn es auch im Ziel kein Erdinger alkoholfrei und keine Medaille gibt. Die Verpflegung unterwegs ist gut, die Stimmung auch. Verlaufen kann man sich praktisch nicht, da jede Kurve mit ausreichend Personal und Absperrband bestückt ist.

Die letzten gut 3 km kann man dann noch einmal richtig Gas geben, denn es ging fast nur noch bergab. Eine kleine Autobahnbrücke und schon ist das Ziel in Sichtweite. Im Ziel war ich schon ziemlich geschafft, aber glücklich. Kalte und warme Getränke, Bananen und Orangen haben mich dann schnell wieder aufgepäppelt. In der Sporthalle konnte man sich dann noch kostenpflichtig mit Bockwurst, selbstgemachtem Kuchen, Bier und Kaffee stärken, was ich auch reichhaltig in Anspruch genommen habe.

Fazit: Ein rundum toller Lauf, der sich vor allem für Läufer/innen lohnt, die es ein bisschen “wellig” mögen. Ich denke, ich bin im nächsten Jahr am 25. März 2017 wieder dabei.”

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