Stephan beim Helgolandmarathon am 21. Mai 2016

Lest hier Stephans Bericht: “Etwas Besonderes sollte her nach acht gefinishten Großstadtmarathons. Etwas Kleines mit besonderem Flair. Nach ein bisschen Recherche bin ich da auf den Helgoland-Marathon gekommen. Dazu noch die Empfehlung eines „Wiederholungstäters“, der seit 2004 jedes Jahr dort läuft und immer wieder begeistert ist…

Erster Schritt: Die Anmeldung. 50 Euro sind nicht gerade wenig, aber noch ok.

Zweiter Schritt: Wie komme ich hin? Schon das erste Problem. Wenn man am Freitag bis mittags arbeiten muss, schafft man es nicht mit dem Schiff. Lösung: Ein Kombiticket. Hin mit dem Flieger ab Cuxhaven Nordholz in einer 8 Personen Maschine, zurück am Sonntag mit dem Schiff nach Cuxhaven.

Dritter Schritt: Wo wohne ich? Ein nicht ganz günstiges Vergnügen, wenn man zentral wohnen möchte, aber wenn man frühzeitig bucht, ist es kein Problem, ein passendes Zimmer zu bekommen.

Der Hinflug war schon ein kleines Abenteuer, da es bewölkt und windig war. Ein paar Luftlöcher haben für Grummeln in der Magengegend gesorgt, aber letztlich sind wir nach ca. 20 Minuten Flugzeit sicher auf der Düne gelandet.

Dann schnell das Zimmer beziehen, denn die kleine Marathonmesse in der Nordseehalle, bei der man auch die Startunterlagen bekommt, hat nur bis 18 Uhr geöffnet. Nach dem Nudelessen war es dann für den ersten Tag auch genug, denn am Samstag war Frühaufstehen angesagt, denn der Start des Marathons war um 9:15 Uhr.

Dann endlich der Lauf am Samstag. 5mal musste eine 8,44 km Runde bewältigt werden, jedes Mal lagen ca. 60 Höhenmeter auf der Strecke. Insbesondere der „Düsenjäger“ (siehe Foto rechts) hatte es in sich, der die Verbindung vom Unterland zum Oberland herstellt.Unterwegs war trotz des kleinen Laufs mit ca. 170 Teilnehmern erstaunlich viel los, die meiste Zeit hatte ich die Möglichkeit, mich zu unterhalten. Außerdem konnte man natürlich die Landschaft und das Meer genießen. Auf der Strecke gab es stolze 4 Verpflegungsstellen, also praktisch alle 2 Kilometer. Nach 4 Stunden und 21 Minuten bin ich schließlich zufrieden im Ziel angekommen, es war ja wahrlich kein Marathon für Bestzeiten, daher war alles gut. Weniger gut war dann die Zielverpflegung. Hier gab es nur Getränke und keine feste Nahrung. Ansonsten war der Lauf perfekt organisiert. Die Marathonparty am Samstagabend hat die Veranstaltung dann noch abgerundet. Bei Livemusik und (jetzt auch alkoholischen) Getränken konnten die persönlichen Erfolge gefeiert werden.

Besonders angenehm fand ich die Tatsache, dass der Lauf an einem Samstag stattfand. So blieb am Sonntag genug Zeit zum Ausschlafen, Regenerieren im Schwimmbad und für einen kleinen Spaziergang auf dem Oberland).

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Als Fazit bleibt mir zu sagen, dass diese etwas ungewöhnliche Form des Marathons absolut zu empfehlen ist. Viele der Teilnehmer kommen regelmäßig wieder, ich denke, ich war nicht das letzte Mal zum Laufen auf Helgoland.”

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