Team Laufrausch explained

Zur traditionellen Team Laufrausch-Weihnachtsfeier hatten Jochen und Doris diesmal ins I Giovanni am Waffenplatz geladen!

Rund 50 Mitglieder kamen und sorgten für eine ausgelassene Stimmung. Auch einen DJ hatte das Festkomitee diesmal angeheuert. So wurde nach den Begrüßungsworten von Sylke und dem gemeinschaftlichen Leeren des Buffets bis gegen 2 Uhr morgens ausgiebig getanzt. Jochen und Doris hatten mit ihrer Location-Wahl ins Schwarze getroffen!

Endlich waren wieder die Leute da, die sich in der letzten Zeit auf der Bahn oder am Deich rar gemacht hatten. Vom 6er- bis hin zum 4er-Schnitt gab es jede Menge zu erzählen! Auch die Partybudget Challenge, an der wir im letzten Jahr kläglich gescheitert waren, wurde erneut angenommen. Aufatmen gegen 0:57 Uhr! Das Limit wurde gerissen, und niemand musste das Gefühl des Scheiterns für ein weiteres Jahr mit sich herumtragen.

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Szene mit geringer Bewegungsquote

Es soll nicht verschwiegen werden, dass sich einige Mitglieder mehr im Sitzen als im Stehen aufhielten. So mussten dann die ganz jungen Läufer als Animateure ran, denn so mancher Teilnehmer lief Gefahr, die Party nicht als TE in sein Trainingstagebuch eintragen zu dürfen.

Wenig später wurde klar, dass nun auch noch eine Dance Challenge im Gange war.

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Die Dance Challenge nahm ihren Lauf

Selbst sonst eher unbewegliche Läuferinnen und Läufer bevölkerten nun die Fläche vor dem DJ-Podest. Während die Schrittzähler der mitgeführten Garmins unablässig tickten und im Hintergrund immer wieder Athleten das Feld verließen, die nicht für die Langdistanz trainiert hatten, war lange Zeit kein Sieger der Dance Challenge auszumachen. Nachdem der DJ zum Abschluss seiner Performance das weitere Motto mit dem Titel “…nein Mann, ich will noch nicht gehn, ich will noch ein wenig tanzen!” ausgegeben hatte, wurde es Zeit, die Location zu wechseln.

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Nein, Mann! Ich will noch nicht gehn!

Vor dem I Giovanni trennten sich dann die Wege der Ultras von den normalen Marathonläufern: Die Dance Challenge musste auf fremdem Parkett entschieden werden. Das war im übrigen nicht die 3Raumwohnung, denn dort war der Barkeeper scheinbar schon am Wischen o.ä. Es nützte nichts, der Klassiker musste angesteuert werden, damit das Ausscheidungsrennen fortgesetzt werden konnte.

Ultra-Manfred, Cyber-Sylvia sowie ein aus drei Nicht-Aliens bestehendes Begleitpersonal schritt gemeinsam die Treppen hinunter ins Loft.

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Anhand der Leuchtkraft im Dunkeln lässt sich in einfacher Weise der Alien-Anteil ablesen

Ebenda wurde annähernd bei Fluglärm die Challenge fortgesetzt. Schnell dämmerte uns, dass die bisherigen sieben Partystunden für unsere Extraterrestrischen nur Warmlaufen bedeutet hatten. Erst nach weiteren zweieinhalb Stunden Turbo-Rhythmus konnte per Handauflegen auf Manfreds Rücken ein leichter Schweißfilm diagnostiziert werden, während Sylvia sich parallel überlegte, ob sie ihren Mantel doch noch ablegen sollte.

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Gegen Ende der Challenge wurde noch mal im Duett aufs Tempo gedrückt

Die begeisterten Begleiter erlebten nun, da sich die Veranstaltung dem Zeitlimit näherte, eine erneute Temposteigerung, die statt in einem Duell in einem Duett der beiden endete, was auf ein klassisches Unentschieden hinauslief. Die Entscheidung der Dance Challenge war somit vertagt.

Nun, da der kommende Trainingstag schon bald dämmerte, war es an der Zeit, sich zu verabschieden. Während Nilz und der Weiße dem jetzt blasser werdenden Leuchtschimmer der beiden Ultras hintererblickten, freute sich Ole über ein wenig mehr Platz für sich auf der Tanzfläche…

 

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