Jakobsweg

 

Heute am 30.12.2016 geht es auf die 2. Etappe des Baltisch-Westphälischen-Jakobsweges. Mit von der Partie sind heute Tomma, Marion und ich. Dankenswerterweise hat Ursula uns zum Startpunkt gebracht. Auf der Hinfahrt waren wir schon gut drauf. Es war auch wirklich der perfekte Tag für so einen Lauf. Strahlend blauer Himmel, klare Luft und Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt.

Bei der Kirche in Barrien begrüßte uns diese wunderschöne Jakobsmuschel.

Nachdem wir uns von Ursula und Myrte verabschiedet haben ging es nun endlich los.

Barrien liegt am Rande der Wildeshauser Geest. Die Landschaft hier hat uns schon sehr überrascht. Fünfzig Kilometer von Oldenburg entfernt und leichte Hügel geben uns das Gefühl im Urlaub zu sein. Ungewohnte Steigungen gaben immer wieder tolle Blicke auf die Felder und Wiesen frei.

Nach wenigen Kilometern haben wir den hohen Berg erreicht. Früher war hier eine Flugabwehr-Raketen-Station der Amerikaner. Heute befindet sich hier ein Naturerlebnisturm für Jedermann. Oben in angekommen (immerhin 75 m über NN) bot sich uns eine gigantische Aussicht. Das 30 Kilometer entfernte Bremen war deutlich zu sehen. In der anderen Richtung konnten wir die Windräder von Ganderkesee erkennen.

Tomma ist unsere Pfadfinderin. Sie übersieht keinen Richtungspfeil. Selbst von hier oben kann sie uns den Weg zeigen.

Heute sind wir überwiegend auf so traumhaften Wegen gelaufen. Eigentlich mussten wir immer wieder anhalten und die betörende Aussicht geniessen. Oder unsere Glücksgefühle einfach mal rausschreien.

Wenn ich so darüber nachdenke habe ich die Straßenkilometer total vergessen.

An schattigen Stellen mussten wir immer wieder mit Glätte rechnen. Auch auf diesem Feld ist auch am frühen Nachmittag die Wiese immer noch weiß.

Mit unserer exakten Messmethode haben wir das Alter diese Buche auf 150 Jahre festgelegt.

Sogar den Weihnachtsmann haben wir noch gesehen.

Weil Tomma ihm sogar noch ein Lied vorgesungen hat durfte Sie auch auf dem Schlitten mitfahren.

Wunderbar. Pausen sind so wichtig.

Unsere Schatten werden länger. Es geht dem Ziel entgegen.

Geschafft. Das Ziel ist erreicht. Leider gab es heute nur einen Stempel. Den gab es aber in dem Café neben der Kirche. Dann natürlich mit Mohnkuchen, Berliner und Kaffee.

So kann es weitergehen.

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