Mega-Marsch 50/12 – Wandern ist so einfach

Im April hatten wir die Idee, doch mal etwas anderes zu machen als immer nur zu laufen. Wandern ist ja auch eine gute Alternative. Das ist nicht so anstrengend. Da gab es doch eine Veranstaltung in Bremen. Den Megamarsch 50/12 am 08.06.2019. Das bedeutet, das man 50 Kilometer wandert und dafür max. 12 Stunden Zeit hat. Die Anmeldung ging fix, war ja ganz einfach per Internet möglich.

Unsere Vorbereitung hielt sich in Grenzen. Jeder hat für sich eine längere Wanderung gemacht. Das muss reichen. Fit sind wir ja und der Unterschied zwischen wandern und laufen, ist nicht so groß.

Der Tag rückte näher und dann ging es los. Mein Mann hat uns in aller Herrgottsfrühe nach Bremen zur Werderinsel gefahren. Die letzten Meter sind wir mit vielen anderen Wanderern bis zum Treffpunkt gegangen. Bei strahlendem Sonnenschein sammelten sich die 1500 Wanderer im Startbereich.

Gleich geht es los
Noch mit Jacke

Um 8 Uhr erfolgte der erste Start, für uns begann die Wanderung erst um 8:40 Uhr. Wir wären gerne eher losgelaufen (gewandert natürlich). 

Die Strecke führte uns von Bremen über Stuhr, Delmenhorst, Harpstedt nach Wildeshausen. 

Wie man sich denken kann, gingen die ersten Kilometer durch die Stadt. Was nicht wirklich prickelnd war. Aber auch hier gab es immer wieder grüne Oasen, die wir durchquerten. In Huchting ging es dann sehr lange an einer vielbefahrenen Straße entlang. Aber es wurde immer schöner. Ab Delmenhorst ging es dann nur noch durch schöne Landschaften und Naturschutzgebiete. 

Die Hälfte ist geschafft

Alle 10 Kilometer gab es eine Verpflegungsstelle. Hier wurden wir bestens mit Tee, Kaffee, Brühe, Brötchen, Wurst, Riegel, Kekse, Obst uvm. versorgt. Wer nicht mehr weiter wollte konnte hier auch aussteigen und sich seine Urkunde abholen. 

Nach der 4. Verpflegungsstelle in Harpstedt hat sich das Teilnehmerfeld sehr gelichtet. Jetzt konnten wir manches mal den Wanderer vor uns nicht mehr sehen. Die Strecke war wunderschön. Es ging jetzt nur noch durch Wälder aber auch ein wenig auf und ab. 

Mit dem Wetter konnten wir sehr zufrieden sein. Es war ca. 18 Grad warm, bewölkt, aber sehr stürmisch. Die schwarzen Wolken haben uns immer nur begleitet. Geregnet hat es nicht wirklich.

Beim Wandern vergisst man komplett die Zeit. Ich konnte nie sagen, ob ich eine Stunde oder schon drei Stunden unterwegs war. Aber nach 9:30 Stunden sind wir glücklich im Ziel angekommen. Stolz wie Oskar.

Das motiviert uns
Endspuuuuurt
Das Ziel ist in Sicht
Finish
glückliche Finnischer

Schön, das jetzt Pfingsten ist und wir 2 Tage Zeit haben uns zu erholen. Denn es ist etwas ganz anderes als laufen. Immerhin waren wir doppelt so lange unterwegs wie beim Marathon und irgendwie sind es auch andere Belastungen. 

Einfach geht anders

Zur Werkzeugleiste springen